Geschichte


Bethanien auf Langeoog

Die Geschichte Bethaniens auf Langeoog begann nicht allzu lang nach der Gründung des Diakonischen Werks vor immerhin 101 Jahren: Am 1. Mai 1920 wurde die Villa Claassen, ein Haus mit 11 Räumen und 20 Betten, von einer Insulanerin gepachtet. Vor allem erholungsbedürftige Prediger und Diakonissen sollten Gelegenheit zum kostenlosen Aufenthalt haben. Eine Schwester des Mutterhauses Bethanien, damals noch in Wetter an der Ruhr, übernahm die Betreuung der ersten Gäste.

 

Bereits ein Jahr später musste das „Haus Post“ aufgrund der gestiegenen Nachfrage hinzu gepachtet werden. 1927 erwarb der Diakonieverein die „Villa Daheim“.

 

Im Jahr 1947 wurde auf dem heutigen Gelände des „Schwedenhauses“ eine Baracke aufgestellt, in der Kriegsversehrte und Heimkehrer, sowie ausgehungerte Kinder aufgenommen wurden. 1948 spendete der schwedische Missionsbund ein Holzhaus. Bis 1992 fanden hier Kinderkuren und Familienerholungsfreizeiten statt.

 

Das Mitarbeiterhaus, Haus Bünting, wurde 1988 gekauft und war zunächst als Frühstückpension im Betrieb. Erst seit 1994 wohnen einige unserer Mitarbeitenden dort

 

Mittlerweile ist Bethanien auf Langeoog ein Hotel mit 3 Sternen und über 65 Zimmern. Das Hotel ist verteilt auf drei Gebäudeteile und hat neben den Gästezimmern auch viele weitere Räume für Gruppen zu bieten. Zwar haben wir immer noch Pastoren zu Gast, diese sind allerdings nicht mehr so erholungsbedürftig wie noch vor 100 Jahren. Stattedessen werden sie als Urlauberpastoren tätig und tragen zur Erholung und geistlichen Erfrischung der Gäste bei.